
Burgberg
Aufnahmezeit: 12.05.2025
Die Burg Friesack war eine mittelalterliche Niederungsburg, auch Sumpfburg. Die Burg soll als slawischer Burgwall schon existiert haben, als Albrecht der Bär 1150 die Kerngebiete der späteren Mark Brandenburg in Besitz nahm. Albrecht ließ einen Damm durch die Sümpfe bauen. Den Anfang der Verkehrsstraße bildete das Ländchen Friesack, das mit dem Ländchen Bellin und später mit dem Land Ruppin verbunden wurde. Die Burg am Anfang der Verkehrsstraße wurde zu einer mächtigen Wasserburg aus Stein ausgebaut. Sie war eine der acht Landesfestungen.
Die Burg wurde den Edlen von Friesack zum Lehen gegeben. 1409 erwarb Dietrich von Quitzow die Burg. Nach der Quitzow-Zeit gingen die Burg, die Stadt und das Ländchen wieder in den Besitz der Familie von Bredow über. Die Bredows bewohnten das Burggelände bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.













